Mini Art  Modell in 1:35  ...out of the box

 
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Lanz Bulldog D8506 Lanz Bulldog D8506 Motor-Getriebe-Einheit Motor-Getriebe-Einheit Motor-Getriebe-Einheit Motor-Getriebe-Einheit
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Motor-Getriebe-Einheit Kühler/Tank Kühler/Tank Führerstand Führerstand Vorderachse
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VorderachseVorderachseVorderachseGrundierungBasislackBasislack
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Lanz Bulldog D8506Lanz Bulldog D8506Lanz Bulldog D8506Lanz Bulldog D8506Lanz Bulldog D8506Lanz Bulldog D8506
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Der Lanz Bulldog wurde von der "Heinrich  Lanz AG" in Mannheim von 1921 bis 1957 produziert.

Das Modell „Ackerluft“ D 8506 wurde in den Jahren 1935 bis 1944 hergestellt.

Der Name bezieht sich auf die Luftbereifung, da das Vorgängermodel D 8500 noch Eisenräder hatte,

somit war der Ackerschlepper jederzeit auf Acker und Straße einsetzbar.

Als weitere Ausstattung hatte der Traktor ein Sechsgang-Getriebe, Hand- und Fußgas, Hand- und Fußbremse,

eine elektrische Lichtanlage und Anlasszündung, sowie eine gefederte Vorderachse.

 

 

Technische Daten:

Liegender Einzylinder-Zweitakt-Mitteldruckmotor ohne Ventile, ohne Vergaser mit Frischöl-Umlaufschmierung

 Brennstoff:     Gasöl, Dieselöl, Paraffinöl, Pflanzenöl, Braunkohlenteeröl

 Dauerleistung:    30 PS

 Höchstleistung:    35 PS

 Zylinderbohrung:     225 mm

 Kolbenhub:     260 mm

 Hubraum:     10,4 Liter

 Drehzahl:     540 U/min

Leerlauf-Drehzahl:    300 U/min

 Getriebe: Sechsgang-Schaltgetriebe (Stirnräder-Schubgetriebe) mit 6 Vorwärts- und 2 Rückwärtsgängen

 Höchstgeschwindigkeit vorwärts (6. Gang):     17,7 km/h

 Höchstgeschwindigkeit rückwärts (2. R.-Gang):     12,6 km/h

 Größte Länge:    3400 mm

 Größte Breite :   1780 mm

 Größte Höhe:    2185 mm

 Gewicht:     3780 kg





Der Bulldog-Motor ist ein Glühkopfmotor im Zweitakt mit Kurbelgehäusespülung und wurde ab etwa 1918 von dem Ingenieur Fritz Huber entwickelt.

Die Verdichtung ist gering, nicht höher als bei Ottomotoren jener Zeit. Deshalb hat der Motor keine Selbstzündung, sondern benötigt eine Zündquelle.

 Als Zündquelle dient der sogenannte Verdampfer (auch Glühnase genannt) im Zylinderkopf,

er glüht während des Betriebes mit schwacher Rotglut.

Der Kraftstoff wird mit geringem Druck in den Verdampfer eingespritzt,  wo er verdampft und sich an den heißen Wandungen entzündet.

 Zum Starten muss der Verdampfer daher mit einer Lötlampe zum Glühen gebracht werden.

Ist die Temperatur des Glühkopfes (etwa durch langen Leerlauf) auf einen zu geringen Wert gesunken,

reicht die Temperatur der als Zündquelle dienenden Wandungen nicht mehr aus, um die Zündung sicher einzuleiten,

so dass der Glühkopfmotor ausgeht.

Spätere Varianten (so auch der D 8506) mit zusätzlicher Zündkerze, ließen sich mit Benzin starten und wurden, nachdem sie warmgelaufen waren,

auf Dieselkraftstoff umgestellt. Zündkerzen und Einspritzdüsen sitzen im Zylinderkopf.

 

 

Alle frühen Bulldogs hatten keinen Rückwärtsgang.

Zum Rückwärtsfahren musste die Drehrichtung des Motors geändert werden (Umsteuern).

Dazu musste die Drehzahl so weit gesenkt werden, dass der Motor fast zum Stehen kam,

um dann durch Gas geben im richtigen Moment (mit etwas Geschick und viel Übung) eine Frühzündung auszulösen,

die den Motor im Kompressionstakt zurückwarf, sodass er in entgegengesetzter Richtung weiterlief.

Erst der „Kühlerbulldog“ von 1928 hatte einen Rückwärtsgang.

 

 

Wie mir mal ein Lanz-Besitzer erzählte, muss man aber auch bei neueren Modellen darauf achten,

mit der Drehzahl nicht zu weit herunterzugehen, da man sonst eine böse Überraschung erleben kann... beispielsweise beim Anfahren an einer Ampelkreuzung 😉

Es ist zur Sicherheit auch ein Drehrichtungsanzeiger eingebaut…

 

 

Referenzen/Quellen:

Lanz Bulldog Homepage

Wikipedia

Wikibooks

 




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